Über mich

Foto: Wolfgang Borrs
Foto: Wolfgang Borrs, 2015

Neben meinem Studium der Sozialen Arbeit und meiner hauptberuflichen Tätigkeit im Betreuungsdienst einer Stiftung engagiere ich mich auf verschiedenste Art und Weise, u.a. als Referent, Teamer und Coach, im Themenfeld des Antiziganismus (Weshalb ich von Antiziganismus spreche…).

Nach meiner ersten Amtszeit als stellvertretender Vorsitzender des Amaro Drom e.V. in Berlin von 2014 bis 2016 habe ich diese Position seit Mai 2017 wieder inne und bin stark in die Aktivitäten des Verbandes eingebunden, u.a. als Mitglied der Lenkungsgruppe des bundesweiten Projekts „Dikhen Amen! Seht uns!“. Mein Schwerpunkt liegt hier bei der internationalen Vernetzung mit anderen Roma-Jugendorganisationen und der internationalen Antiziganismus- und Gedenkarbeit in Kooperation mit ternYpe – International Roma Youth Network. Einen Höhepunkt meines internationalen Engagements stellt meine Rede vor den OSZE-Delegierten beim Human Dimension Implementation Meeting 2015 in Warschau zur aktuellen Situation von Sinti*-Jugendlichen in Deutschland dar.

Weiterhin unterstütze ich seit 2015 die Initiative Saarlande Roma e Sinte, die sich im Saarland u.a. aufgrund meines Engagements gebildet hat und sich zum Ziel gesetzt hat, eine Selbstorganisation von Sinti*- und Roma*-Jugendlichen im Saarland ins Leben zu rufen. Prägend hierfür war das Projekt „ZusammenWachsen“ des Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V. Im Rahmen dieses Projekts biete ich immer wieder verschiedene Workshops an und unterstütze die verschiedenen Projektaktivitäten.

Als Gründungsmitglied der Queer Roma Initiative, die sich in Köln gebildet hat, setze ich mich insbesondere für LGBTIQ*-Personen in unserer Minderheit ein. Highlights waren die Teilnahme an der Parade zum Kölner CSD im Jahr 2015 mit der Auszeichnung zur besten Fußgruppe sowie eine Podiumsdiskussion im Herbst 2015 bei Queer Amnesty in Berlin über die Intersektionalität, von welcher LGBTIQ* in der Minderheit betroffen sind.

Regelmäßig biete ich Workshops für Jugendliche aus der Minderheit zu verschiedenen Themen an. Dazu gehören: Empowerment, Sensibilisierung für Antiziganismus, Umgang mit Medien, Verfolgungsgeschichte der Sinti* und Roma* u.a.

Darüber hinaus stehe ich auf Anfrage auch für Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops zur Verfügung.