Erstes Treffen der Lenkungsgruppe von „Dikhen Amen!“ 2017 in Eschwege

An diesem Wochenende fand das erste Treffen für 2017 der Lenkungsgruppe des Bundesprojekts „Dikhen Amen! Seht uns!“ von Amaro Drom e.V., deren Teil ich bin, im hessischen Eschwege statt.

Logo: „Dikhen Amen!“, Amaro Drom e.V., Berlin

An zweieinhalb Tagen wurde mit interessierten Jugendlichen, den Projektmitarbeiterinnen und Vertreter_innen des Vorstands und den Untergliederungen von Amaro Drom über die inhaltliche Gestaltung der Bundesjugendkonferenz 2017, welche dem regelmäßigen Turnus folgend dieses Jahr in Freiburg im Breisgau ausgerichtet wird, diskutiert und weitere Absprachen für die Fortführung des Projekts getroffen.

Ein persönliches Highlight stellte für mich die Vereinbarung der Lenkungsgruppe dar, welche besagt, dass LGBTIQ* als Querschnittsthema in alle Workshops einfließen soll sowie dass die Teamer_innen entsprechend sensibilisiert sein und sicherstellen sollen, dass die Workshops auch für queere Rom_nja einen safer space repräsentieren. Ich unterstütze dieses Vorhaben und freue mich, dass dieses Thema nun auch größeren Einfluss in die Jugendarbeit des Projekts erhält.

Wer sich genauer über das Projekt und seine Inhalte informieren möchte, besucht am besten die Projektseite: http://amarodrom.de/dikhen-amen

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Hanauer Bote: „Große Herausforderungen und kleine Fortschritte“

Auch der Hanauer Bote berichtet in der aktuellen Ausgabe vom Kooperationsprojekt „Dai-Lam“, in welchem ich hauptberuflich tätig bin. Neben Ausführungen zur inhaltlichen Arbeit in den Wohnquartieren „Daimlerstraße“ und Hanau-Lamboy gibt der Artikel Grund zur Freude: Das Stadtparlament Hanau hat einstimmig für die Fortführung des Projekts im Jahr 2017 entschieden.

nic (25.01.17): Große Herausforderungen und kleine Fortschritte. In: Hanauer Bote, S. 1.
nic (25.01.17): Große Herausforderungen und kleine Fortschritte. In: Hanauer Bote, S. 1.
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Seminar: Teaching about the Shoah and Antisemitism

Vom 18. bis zum 25. Dezember 2016 hatte ich die Gelegenheit in Jerusalem an einem Seminar über die Shoah und Antisemitismus teilzunehmen. Ausgerichtet wurde dieses von der International School for Holocaust Studies (ISHS) in Yad Vashem in Kooperation mit der European Union of Jewish Students.

Neben dem Bildungskonzept der ISHS haben wir uns mit der jüdischen Welt vor dem Zweiten Weltkrieg und der Vielfältigkeit der jüdischen Gemeinden beschäftigt. Weiterhin standen der Aufstieg des Nationalsozialismus, die Ghettos in der NS-Zeit und die Frage der „Endlösung“ auf dem Programm.

Mit dem fünften Tag des Seminars änderte sich auch die Perspektive: Es wurde über Musik im und nach dem Holocaust, den Einfluss der Shoah auf den Zionismus sowie die israelische Erinnerungskultur gesprochen. Weiterhin wurden Zeitzeugengespräche geführt.

Ein anderer Schwerpunkt des Seminars war die Frage nach der jüdischen Identität im Zweiten Weltkrieg sowie der Einfluss auf
die Gegenwart und die Stellung jüdischer Führungspersönlichkeiten, welche die Juden während des Holocausts repräsentiert haben.

Der letzte große Themenblock bestand aus der Herausforderung der pädagogischen und Bildungsaufgabe den Holocaust zu lehren. Neben der Vorstellung verschiedenster Materialien und pädagogischer Unterlagen war viel Freiraum für Diskussionen und die Auseinandersetzung mit den Materialien.

Zum Abschluss des Seminars wurde den Teilnehmer_innen ein Zertifikat ausgestellt, welches bestätigt, dass fünfzig Stunden Holocaust Studies for Educators erfolgreich absolviert wurden. Weiterhin erhielt jede_r Seminarteilnehmer_in zum Abschied eine Zusammenstellung verschiedener Lehrmaterialien für den Einsatz in eigenen Workshops.

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