Vortrag: „Alltag unter dem Druck antiziganistischer Vorurteile“

Am 15. März 2019 war ich eingeladen im Rahmen von „Antiziganistische Zustände“, einer Veranstaltungsreihe zu
Geschichte und Gegenwart der Diskriminierung und Verfolgung von Sinti und Roma, einen Vortrag zu den Auswirkungen von Antiziganismus auf den Alltag betroffener Menschen in Deutschland zu halten.

Antiziganismus ist nicht nur in der deutschen Gesellschaft tief verwurzelt und von jahrhundertelanger Tradierung geprägt. Auch heute ist über die Hälfte der Gesellschaft ablehnend gegenüber der Minderheit der Sinti und Roma eingestellt. Die Mitglieder der Minderheit sind in ihrem Alltag permanent mit negativen Einstellungen konfrontiert und einem Rechtfertigungszwang ausgesetzt. Während des Vortrags wollen wir gemeinsam einen Blick in die vielfältigen Lebensrealitäten werfen und überlegen, wie dem Alltagsantiziganismus proaktiv entgegengewirkt werden kann.

Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Teilnehmenden sehr angeregt zu möglichen Gegenstrategien und hatten Gelegenheit in den Austausch zu kommen.

Die Veranstaltungsreihe wurde organisiert von der Antifaschistischen Linken Fürth, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern sowie dem Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

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