Ausstellung „Hinter.Fragen“ des DokuZ Sinti und Roma in Berlin

Im Zeitraum vom 20.09. bis zum 17.10.2018 zeigte das DokuZ Sinti und Roma Berlin im Aufbauhaus am Moritzplatz eine Infopanel-Ausstellung unter dem Titel „Hinter.Fragen“ – Sinti und Roma – eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung.

Wer sind Sinti und Roma eigentlich?
Was bedeuetet es heute, Sinti oder Roma zu sein?
Wie wird an den Völkermord erinnert?

Diese und andere Fragen begegnen uns in unserer Arbeit immer wieder. Sie sind Ausgangspunkt und Leitfaden der kompakten
Infopanels zu Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma in Deutschland.

Neben einem historischen Abriss und Begriffsdefinitionen stehen die exemplarische Präsentation der vielfältigen Selbstorganisationen sowie Portraits von Angehörigen der
Minderheit im Fokus. Kernthemen sind Antiziganismus und Verfolgung, aber auch Selbstbestimmung und der lange Kampf
um Anerkennung.

Die Infopanels laden zum Dialog und zur Auseinandersetzung mit einem vielfältigen Themenspektrum ein. Sie fordern auf,
gesellschaftliche und politische Diskussionen sowie mediale Darstellungen etc. zu hinterfragen – und hinter die Fragen zu blicken.

DokuZ Sinti und Roma Berlin, 2018

Auch ich wurde auf einem Panel porträtiert. Aktuell arbeitet das DokuZ an einer Wanderausstellung dieser Panels.

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Moderation eines runden Tisches beim „Vernetzungstreffen 2018“

Am 07. September 2018 hat die Hildegard-Lagrenne-Stiftung im Rahmen des ROMNO. Qualifizierungszentrum Vielfältige Gesellschaft zum Abschluss ihrer diesjährigen Workshopreihe zu einem Vernetzungstreffen nach Berlin eingeladen.

Am Vormittag haben fünf Initiativen ihre Aktivitäten vorgestellt und mit den anderen Teilnehmer_innen in Kleingruppen über Lösungsansätze für ihre gemeinsamen Herausforderungen diskutiert. Nach der Mittagspause trafen sich alle Akteur_innen an einem runden Tisch. An diesem haben die Gesprächspartner_innen gemeinsam unter meiner Anleitung den Prozess ab der Ideenfindung, über die Institutionalisierung bis hin zu Möglichkeiten der Finanzierung und politischen Teilhabe reflektiert und gegenseitig ihr Erfahrungswissen geteilt.

Durch die Anwesenheit von politischen Vertreter_innen sowie Personen von geldgebenden Stellen konnten die Anliegen direkt adressiert und Rückmeldungen eingeholt werden. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch einen „Markt der Möglichkeiten“, welcher dazu diente, konkrete Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und mit potenziellen Geldgeber_innen ins Gespräch zu kommen.

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Workshop: „Empowerment junger Sinti und Roma“

Vom 04. bis zum 05. September 2018 hat EPIZ e.V. in Kooperation mit ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH in Berlin eine Sommerakademie unter dem Motto „Leave No One Behind! Zivilgesellschaftliche Beteiligung im Kontext der Agenda 2030“ organisiert.

Wünsche der Teilnehmenden im „offenen Brief“. Klicken für größere Ansicht.

In diesem Rahmen habe ich einen Workshop zum Empowerment junger Sinti* und Roma* angeboten, in welchem die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, die Situation der Minderheit anhand der 17 Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen kennenzulernen und zu analysieren. Zum Abschluss bezog die Gruppe gemeinsam Position, indem sie Forderungen und Wünsche an die sog. „Mehrheitsgesellschaft“ formuliert und in einem gemeinsamen „offenen Brief“ dargestellt hat.

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Workshop: „Von der Idee zum Projekt“

Projektsteckbriefe der Teilnehmenden
Projektsteckbriefe der Teilnehmenden

Am 10.03.2018 habe ich im Rahmen der Seminarreihe des „ROMNO. Qualifizierungszentrums für eine vielfältige Gesellschaft“ der Hildegard-Lagrenne-Stiftung in Berlin einen Workshop mit dem Titel „Von der Idee zum Projekt“ angeboten.

Die Teilnehmenden haben eigene Ideen als Projektsteckbriefe verfasst und anhand dieser die Grundlagen von Projekten erlernt. Neben der Klärung von Fachbegriffen und der Eigenschaften von Projekten wurden zudem die Themen Projektplanung, Projektcontrolling, Projektmarketing, Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung angesprochen.

       Die Präsentation zum Workshop kann hier heruntergeladen werden.

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Feature: „Man bleibt doch, was man ist – Sinti und Roma an der Saar“

Im Rahmen von „Land und Leute“ hat SR3 am 04. Februar 2018 ein Feature mit dem Titel „Man bleibt doch, was man ist – Sinti und Roma an der Saar“ ausgestrahlt, in welchem ich auch über die Themen Stereotype, Vorurteile und Selbstverständnis zu Wort komme.

Rechte: Saarländischer Rundfunk

 

Das Feature kann in der SR-Mediathek als Podcast nachgehört werden:
http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=15775

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Amaro Drom e.V. – Stellungnahme zum Film „Nellys Abenteuer“

Auch Amaro Drom e.V. positioniert sich anlässlich des umstrittenen Kinderfilms „Nellys Abenteuer“.
Meine Einschätzung dazu:

„Dass in unserer heutigen Zeit ein solcher mit Rassismen behafteter Film produziert und veröffentlicht wurde, der sich obendrein an Kinder richtet, ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland und anderenorts mit größter Sorge zu betrachten. Jahrhundertealte antiziganistische Klischees mit der Intention zu verwenden, Toleranz und Akzeptanz zu vermitteln, ist ein Armutszeugnis und ignoriert die Tatsache, dass das Publikum zumindest unterbewusst sehr zugänglich für diese Art von Stereotypisierung ist. Dramatischer wird es, wenn es den Verantwortlichen in der Konfrontation an einem Mindestmaß Einsicht fehlt und sie versuchen den Mitgliedern einer diskriminierten Minderheit ihre erlittene Diskriminierung abzusprechen. Alle in dieser Debatte involvierten Akteur*innen, auch die Selbstorganisationen, sollten den Film zum Anlass nehmen, den Antiziganismus weiter zu thematisieren und alternative Bildungsinhalte anzubieten.“

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Workshop: „Zugewanderte EU-Rom*nja in Deutschland – Antiziganismus 2.0“

Am 09.12.2017 habe ich beim Jugendforum „Lass uns reden… Über Antiziganismus!“, welches das Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V. im Rahmen des Projekts ZusammenWachsen im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel organisiert hat, einen Workshop über die Situation von aus der Europäischen Union zugewanderten Rom*nja angeboten.

Mithilfe einer selbst vorbereiteten „Expert*innenkonferenz“ haben die Teilnehmenden sich Grundkenntnisse der entsprechenden Rechtsgrundlagen in Deutschland und in der EU erarbeitet und anhand des konkreten Beispiels einer fiktiven rumänischen Rom*nja-Familie diskutiert.

Ziel des Workshops war der Erarbeitung eines Aktionsplans, welcher darauf abzielte, festzustellen, inwiefern Rahmenbedingungen geändert werden müssen und Interventionen auf verschiedenen Ebenen möglich sind.

Denselben Workshop habe ich zuletzt am 03.03.2018 beim „Aktionstag gegen Rechts“ der DGB Jugend Südhessen in Darmstadt durchgeführt.

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KiKa: „Lerne Silas kennen!“

Im Rahmen des Themenschwerpunktes „Gemeinsam leben – Respekt für meine Rechte!“ hat der Kinderkanal von ARD und ZDF (KiKa) ein Porträt über mich und meine Arbeit produziert.

Rechte: KiKa

Unter diesem Link ist der Beitrag auf der Seite des KiKa abrufbar:
https://www.kika.de/gemeinsam-leben/videos/video49720.html

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Radio Dreyeckland: „Amaro Drom Bundesjugendkonferenz in Freiburg“

Vom 30.09. bis zum 03.10.2017 fand die diesjährige Bundesjugendkonferenz (BJK) von Amaro Drom e.V. und dem Projekt „Dikhen Amen! Seht uns!“ in Zusammenarbeit mit dem Roma Büro Freiburg e.V. in Freiburg im Breisgau statt. Ich habe im Vorfeld mit Johanna Wintermantel vom Radio Dreyeckland über die BJK, das diesjährige Motto, die aktuellen Aufgaben von Selbstorganisationen und Antiziganismus im Allgemeinen gesprochen.

Beitrag bei Radio Dreyeckland

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