Amaro Drom e.V. – Stellungnahme zum Film „Nellys Abenteuer“

Auch Amaro Drom e.V. positioniert sich anlässlich des umstrittenen Kinderfilms „Nellys Abenteuer“.
Meine Einschätzung dazu:

„Dass in unserer heutigen Zeit ein solcher mit Rassismen behafteter Film produziert und veröffentlicht wurde, der sich obendrein an Kinder richtet, ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland und anderenorts mit größter Sorge zu betrachten. Jahrhundertealte antiziganistische Klischees mit der Intention zu verwenden, Toleranz und Akzeptanz zu vermitteln, ist ein Armutszeugnis und ignoriert die Tatsache, dass das Publikum zumindest unterbewusst sehr zugänglich für diese Art von Stereotypisierung ist. Dramatischer wird es, wenn es den Verantwortlichen in der Konfrontation an einem Mindestmaß Einsicht fehlt und sie versuchen den Mitgliedern einer diskriminierten Minderheit ihre erlittene Diskriminierung abzusprechen. Alle in dieser Debatte involvierten Akteur*innen, auch die Selbstorganisationen, sollten den Film zum Anlass nehmen, den Antiziganismus weiter zu thematisieren und alternative Bildungsinhalte anzubieten.“

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Workshop: „Zugewanderte EU-Rom*nja in Deutschland – Antiziganismus 2.0“

Am 09.12.2017 habe ich beim Jugendforum „Lass uns reden… Über Antiziganismus!“, welches das Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V. im Rahmen des Projekts ZusammenWachsen im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel organisiert hat, einen Workshop über die Situation von aus der Europäischen Union zugewanderten Rom*nja angeboten.

 

Mithilfe einer selbst vorbereiteten „Expert*innenkonferenz“ haben die Teilnehmenden sichGrundlagen der entsprechenden Rechtsgrundlagen in Deutschland und in der EU erarbeitet und anhand des konkreten Beispiels einer fiktiven rumänischen Rom*nja-Familie diskutiert.

 

Ziel des Workshops war der Erarbeitung eines Aktionsplans, welcher darauf abzielte, festzustellen, inwiefern Rahmenbedingungen geändert werden müssen und Interventionen auf verschiedenen Ebenen möglich sind.

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KiKa: „Lerne Silas kennen!“

Im Rahmen des Themenschwerpunktes „Gemeinsam leben – Respekt für meine Rechte!“ hat der Kinderkanal von ARD und ZDF (KiKa) ein Porträt über mich und meine Arbeit produziert.

Rechte: KiKa

Unter diesem Link ist der Beitrag auf der Seite des KiKa abrufbar:
https://www.kika.de/gemeinsam-leben/videos/video49720.html

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Radio Dreyeckland: „Amaro Drom Bundesjugendkonferenz in Freiburg“

Vom 30.09. bis zum 03.10.2017 fand die diesjährige Bundesjugendkonferenz (BJK) von Amaro Drom e.V. und dem Projekt „Dikhen Amen! Seht uns!“ in Zusammenarbeit mit dem Roma Büro Freiburg e.V. in Freiburg im Breisgau statt. Ich habe im Vorfeld mit Johanna Wintermantel vom Radio Dreyeckland über die BJK, das diesjährige Motto, die aktuellen Aufgaben von Selbstorganisationen und Antiziganismus im Allgemeinen gesprochen.

Beitrag bei Radio Dreyeckland

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Workshops: „Diskriminierung am Beispiel von Sinti* und Roma*“

Vom 07. bis zum 09. Juni 2016 war ich eingeladen im vorarlberg museum in Bregenz (Österreich) im Rahmen der Ausstellung „Romane Thana“ Workshops für Schulklassen zur Diskriminierungssensibilisierung, insbesondere in Hinblick auf die Minderheit der Sinti* und Roma*, anzubieten.

Teil der Workshop-Visualisierung
Selbstbezeichnung der Sinti* und Roma*

Die Workshops umfassten jeweils zwei Zeitstunden, in welchen die Jugendlichen zunächst mehr über die Minderheit der Sinti* und Roma* erfuhren und sich im Anschluss daran selbst eine Definition für Diskriminierung erarbeiten konnten. Mithilfe dieser haben wir zum Abschluss gemeinsam überlegt, welche Interventionsmöglichkeiten es in diskriminierenden Situationen gibt.

Vor allem mithilfe kurzer Videoclips und anschließenden Diskussionen wurden die Teilnehmenden zur aktiven Teilnahme ermutigt. Gemeinsam fanden sie sich in Kleingruppen zusammen, um in diesen ihr Verständnis von Diskriminierung grafisch auf FlipCharts darzustellen. Die Ergebnisse wurden jeweils den anderen Kleingruppen vorgestellt und es wurde im Plenum über verschiedene Diskriminierungssituationen diskutiert.

Ergebnisse einer Kleingruppe
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Neuer Vorstand für Amaro Drom e.V. – Ich bin wieder dabei!

Pressemitteilung von Amaro Drom e.V., 29.05.2017:
Partizipation junger Rom*nja und Sinti*zze stärken, Gesellschaft mitgestalten und Rassismus entgegentreten

Vom 19. bis 21. Mai 2017 fand in Eschwege (Hessen) die jährlich einberufene Mitgliederversammlung von Amaro Drom e.V. statt. Zwei Tage lang diskutierte das höchste entscheidungsfindende Gremium des Vereins über die Ziele und das Selbstverständnis des Gesamtverbandes und über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten derselben. Am Sonntag wählte die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Als Vorstandsvorsitzende wurde Gabriela Bot wiedergewählt. Sie wird unterstützt durch Silas Kropf und Emran Elmazi als Stellvertreter. Denisz Petrovity wurde als Schatzmeister wiedergewählt. Mit Sorina Daliana Bonescu, Faton Mistele und Nasmija Hasani wurden zudem drei Jugendliche als Beisitzer*innen in den Vorstand gewählt.

Der neue Amaro Drom-Vorstand (v.l.n.r.): Denisz Petrovity, Gabriela Bot, Silas Kropf, Emran Elmazi (nicht im Bild), Sorina Daliana Bonescu, Faton Mistele und Nasmija Hasani

Neben der Vorstandswahl und dem inhaltlichem Austausch wurde auf der Mitgliederversammlung auch eine Satzungsänderung verabschiedet, die u.a. eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder vorsieht und festlegt, dass mindestens eine Romni im Vorstand vertreten sein muss. Diese Zielsetzung ist mit der Wahl des neuen Vorstandes, in dem mit Gabriela Bot und Sorina Daliana Bonescu zwei Romnja vertreten sind, erneut erfolgreich umgesetzt. Eines der Hauptziele des neuen Vorstands ist es, die jungen Beisitzer*innen intensiv in die Vorstandsarbeit einzubinden, damit sie in der nächsten Wahlperiode auch im geschäftsführenden Vorstand Verantwortung übernehmen können.

Die wiedergewählte Vorsitzende Gabriela Bot brachte ihre Ziele für die kommenden zwei Jahre folgendermaßen auf den Punkt: „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir unsere Arbeit fortsetzen, um unsere Jugendlichen auf ihrem Weg zu unterstützen und der Gesellschaft zu zeigen wer wir sind und was wir können. Besonders wichtig ist mir dabei, dass wir die Frauen und Mädchen im Verband dabei unterstützen im Bundesvorstand und den Gliederungen mehr führende Positionen einzunehmen.“

Silas Kropf, der zum zweiten Mal als stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand gewählt wurde, benennt weitere wichtige Ziele der Vorstandsarbeit: „Eine Hauptaufgabe des neuen Vorstandes wird sein, strategisch den Weg für eine positive Weiterentwicklung des Verbandes zu ebnen. Hierzu müssen wir auf der einen Seite eng mit den Gliederungen zusammenarbeiten, auf der anderen Seite müssen wir jedoch auch die Kooperation und Vernetzung mit externen Partnern vorantreiben.“

Schatzmeister Denisz Petrovity möchte sich in der kommenden Wahlperiode darauf konzentrieren seine jungen Kolleg*innen im Vorstand beim Übergang vom Beisitz zur Tätigkeit im geschäftsführenden Vorstand vorzubereiten und bundesweite Projekte zu entwickeln und auf den zu Weg bringen.

Am Ende der diesjährigen Versammlung dankten die Mitglieder dem scheidenden Vorstand sowie den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen für ihre engagierte Arbeit des letzten Jahres.

PM auf amarodrom.de

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LaG: Sinti_zze und Rom_nja – Heterogenität trifft auf Vorurteile

Für die aktuelle Ausgabe (04/2017) des Online-Magazins „Lernen aus der Geschichte“ (LaG) mit dem Titel „Die Aktualität von Antiziganismus“ vom 26.04.2017 habe ich einen Beitrag unter dem Titel „Sinti_zze und Rom_nja – Heterogenität trifft auf Vorurteile“ verfasst.

Unter diesem Link kann der Artikel online gelesen werden:
http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/13575

       Artikel als PDF herunterladen

 

 

Die komplette Ausgabe des Magazins kann hier als PDF heruntergeladen werden:
http://lernen-aus-der-geschichte.de/sites/default/files/attach/lag_04-2017_die_aktualitaet_von_antiziganismus.pdf

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Gastbeitrag im HA: „Wir müssen gemeinsam unsere Stimme erheben“

Anlässlich des Themenschwerpunktes betreffend den Brennpunkt Daimlerstraße in Hanau habe ich für den Hanauer Anzeiger einen Gastbeitrag über die Minderheit der Sinti* und Roma*, den Begriff „Zigeuner“, Diskriminierung und Ausgrenzung sowie Jugendselbstorganisation geschrieben.

Dieser ist in der heutigen Ausgabe (18.02.17) des Hanauer Anzeigers, der Langenselbolder Zeitung und des Maintaler Tagesanzeigers erschienen.

Kropf, S. (2017): „Wir müssen gemeinsam unsere Stimme erheben“. In: Hanauer Anzeiger, 18.02.17, S. 15.

Der Beitrag ist unter folgendem Link online abrufbar:
https://goo.gl/qd39Q8

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Erstes Treffen der Lenkungsgruppe von „Dikhen Amen!“ 2017 in Eschwege

An diesem Wochenende fand das erste Treffen für 2017 der Lenkungsgruppe des Bundesprojekts „Dikhen Amen! Seht uns!“ von Amaro Drom e.V., deren Teil ich bin, im hessischen Eschwege statt.

Logo: „Dikhen Amen!“, Amaro Drom e.V., Berlin

An zweieinhalb Tagen wurde mit interessierten Jugendlichen, den Projektmitarbeiterinnen und Vertreter_innen des Vorstands und den Untergliederungen von Amaro Drom über die inhaltliche Gestaltung der Bundesjugendkonferenz 2017, welche dem regelmäßigen Turnus folgend dieses Jahr in Freiburg im Breisgau ausgerichtet wird, diskutiert und weitere Absprachen für die Fortführung des Projekts getroffen.

Ein persönliches Highlight stellte für mich die Vereinbarung der Lenkungsgruppe dar, welche besagt, dass LGBTIQ* als Querschnittsthema in alle Workshops einfließen soll sowie dass die Teamer_innen entsprechend sensibilisiert sein und sicherstellen sollen, dass die Workshops auch für queere Rom_nja einen safer space repräsentieren. Ich unterstütze dieses Vorhaben und freue mich, dass dieses Thema nun auch größeren Einfluss in die Jugendarbeit des Projekts erhält.

Wer sich genauer über das Projekt und seine Inhalte informieren möchte, besucht am besten die Projektseite: http://amarodrom.de/dikhen-amen

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